Josef Wachenheimer in Biebesheim (nach 1945)

Anfang der 50-er Jahre kam Josef Wachenheimer nach Frankfurt, um eine Vermögensangelegenheit zu regeln. Er wurde dort zufällig von einem Biebesheimer erkannt. Trotz Bedenken ließ er sich dazu überreden, mit nach Biebesheim zu kommen. Er traf dort auch mit dem Bürgermeister der NS-Zeit zusammen und mit anderen ehemaligen Schulkameraden. Ein Treffen, das offenbar für beide Seiten hilfreich gewesen ist, denn in den späteren Jahren wurden immer wieder ehemalige Biebesheimer Juden von ihren Klassenkameraden zu Jubiläumstreffen eingeladen und mehrere dieser Einladungen wurden auch angenommen.

Das Foto zeigt Josef Wachenheimer im Kreis ehemaliger Klassenkameraden, zusammen auch mit dem NS-Bürgermeister Heinrich Geipert.
v.l.n.r.: Heinrich Geipert, Jakob Neidlinger, Mathilde Werner, Bernhard Kramer, Marie Arndt, Johann Leuthäußer, Josef Wachenheimer, Karl Zissel, Adam Molter, Mathilde Baumann, Babette Schäfer, Marie Kilp, Karl Rothermel, Albert Wirthwein, Gabriel Dewald.



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