Bronzeleuchter aus der Biebesheimer Synagoge

    Für die in der Bahnhofstraße erbaute zweite Synagoge ließ Wolf Mainzer eine neue Tora schreiben und stiftet zahlreiche weitere Einrichtungsgegenstände.

    Dazu gehören:
    zwei kleine Wandleuchter, sowie ein Bronze-Kandelaber, der noch im Original und fast komplett erhalten ist. Er trägt die Gravur eines Wolfes oder eines Löwen und folgende Inschrift:

    „Dieser Leuchter gehört zu Ehren von Wolf, Sohn des Löb Mainzer, und soll hier in der Synagoge in Biebesheim sein und bis in Ewigkeit mit Lichtern besteckt werden.
    Neujahr im Jahre 5578 (= 1818 n.u.Z.).

    Als die Biebesheimer Juden ins Ausland emigrieren und ihre Synagoge aufgeben mussten, kam der Leuchter zusammen mit anderen wichtigen Gegenständen und Dokumenten nach London zur Familie Max Wachenheimer.

    Nach dessen Tod bewahrte seine Frau Erna diee Andenken auf und übergab sie, anlässlich eines Besuches von Elfriede Marwitz in London, an den "Arbeitskreis jüdische Geschichte in Biebesheim".



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